wanderwege argenschwangRund um Argenschwang finden Radfahrer und Wanderer ein wahres Tourenparadies und traumhafte Natur.
Eine der bekanntesten Radwege ist der, durch die Verbandsgemeinde Rüdesheim/Nahe führende, „Kleinbahn-Radrundweg Ellerbachtal-Gräfenbachtal“, benannt nach der in der Zeit von 1896 bis 1936 betriebenen Kleinbahn, auf deren Spuren er verläuft und an die das Kleinbahnmuseum in Bockenau  mit einer Lok aus 1920 erinnert, bietet Radlern und Wanderern eine einzigartige Landschaft, abseits vom öffentlichen Straßenlärm. Die Gesamtlänge des Kleinbahn-Radrundweges beträgt 34 km bei Steigungen von 330 Höhenmetern.
Mit seinen Verbindungen zum Nahe-Radweg bietet der ca. 35 km lange Radrundweg den Radlerinnen und Radlern ein ganz besonderes Erlebnis in einer zu jeder Jahreszeit farbenfrohen, vielfältigen Landschaft, die von Feldblumen geschmückten, saftigen Wiesen und sauerstoffspendenden Laub- und Nadelwäldern geprägt ist.
Seit der Eröffnung des Radrundweges im Jahr 2000 lädt die Verbandsgemeinde Rüdesheim/Nahe an jedem 1. Sonntag im August zum Raderlebnistag auf dem „Kleinbahn-Radrundweg“ ein.

Mehr als 10 weitere Touren, "erfahren" und bewertet von Radprofis, finden Sie hier.

Den Wanderern stehen noch viel mehr Möglichkeiten offen, denn unabhängig von ausgeschriebenen Wanderrouten, können sie auf breit befestigten Wegen oder schmalen, kaum erkennbaren Pfaden die Schönheit der natur erleben. So lassen sich von gemütlichen Spaziergängen bis zu anspruchsvollen Wandertouren alle Varianten testen.
Von den "offiziellen" Touren ist der Argenschwanger Rosenburgweg wohl der schönste. Die Rundwanderung auf dem Argenschwanger Rosenburgweg dauert rund 2 Stunden und ist der Rosenburg gewidmet. Die Burg Argenschwang wurde im 12. Jahrhundert von den Grafen von Sponheim erbaut und erstmals 1195 urkundlich erwähnt. Von der Burganlage sind außer Mauerresten nur das aus dem 17. Jahrhundert stammende dreigeschossige ehemalige Torhaus mit dem Wappenrelief erhalten.

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Schwimmbad mit dem gewissen Etwas

Manchmal entstehen gute Dinge aus einer, nun sagen wir einmal, aus einer Laune heraus.
Das Schwimmbad von Argenschwang zum Beispiel verdankt seine Entstehung einer Verfügung des damaligen Landrats aus dem Jahr 1938 wonach im Kreisgebiet einige Schwimmbäder gebaut werden sollten. Hierzu zählte auch Argenschwang.
Das passende Gelände war mit der so genannten "Bachwies" schnell gefunden, so dass schon im Spätherbst 1939 das Schwimmbecken fertig gestellt werden konnte.
Bedingt durch die Kriegswirren konnte der Badebetrieb dann aber erst 1950 wieder aufgenommen werden.

schwimmbad argenschwangDer Badebetrieb nahm schnell Fahrt auf und das Argenschwanger Schwimmbad wurde zum beliebten Treffpunkt für jung und alt.
Leider musste der Betrieb noch einmal eingestellt werden, da durch rechtliche Auflagen eine Umwälzanlage sowie ein Umkleidehaus gebaut werden musste. Dies konnte nur unter großen finanziellen Anstrengungen erfolgen und das Bad wurde erst zum Saisonbeginn 1972 nach den erforderlichen Umbaumaßnahmen wieder eröffnet.
In den 80er Jahren stand dann eine Generalsanierung des Beckens an und wiederum musste die Gemeinde tief in die Tasche greifen um das Schwimmbad zu erhalten.

Das war die Geburtsstunde des Schwimmbadfördervereins (14. Dezember 1989), der es sich bis heute zur Aufgabe gemacht hat, das Schwimmbad in jeglicher Form zu unterstützen.
Seit seiner Gründung hat der rührige Verein das Schwimmbad technisch und optisch attraktiver gemacht und dafür gesorgt, dass die Besucher Spaß und Komfort bei jedem Besuch haben.
So wurde zum Beispiel eine Solaranlage zur Beheizung, eine neue Einfriedung sowie zahlreiche weitere Dinge angeschafft.
Der Gemeinschaftswille im Schwimmbadförderverein und der Förderkreis von 1947 haben

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