Jüdischer Friedhof

Zur Geschichte des Friedhofes

Der jüdische Friedhof in Argenschwang wurde erst um 1870 eröffnet. Eine letzte Beisetzung fand 1938 statt (Amalie Mayer geb. Fried, gest. 18. Januar 1938). Die Friedhofsfläche umfasst 21,10 ar. Die vorhandene Umzäunung entspricht nicht der Grundstücksgrenze. Der Friedhof besteht aus einem älteren und einem jüngeren Teil. Es sind insgesamt 65 Grabsteine erhalten. Bei vielen Steinen fehlen die Namenstafeln. Im vorderen Teil wurden vermutlich in der NS-Zeit mehrere Grabsteine entwendet. Am häufigsten begegnen die Familiennamen Schwarz, Gamiel, Hirsch, Mayer und Marx.

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Evangelische Kirche

Die evangelische Kirche von Argenschwang wurde als neugotischer Bruchsteinbau in den Jahren 1880 – 1883 nach den Plänen des Stadtbaumeisters Hartmann aus Bad Kreuznach erbaut und am Reformationstag des Jahres 1883 eingeweiht.

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Der Ort Argenschwang

Argenschwang ist eine ca. 370 Einwohner

zählende Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach.

 

Im schönen Gräfenbachtal eingebettet liegt Argenschwang im südlichen Hunsrück, zwischen dem Soonwald und dem Gauchswald, am 361 Meter hohen Geisberg. Die kleine Soonwaldrandgemeinde verfügt über ein attraktives, beheiztes Freibad. Die Ortslage wird überragt von der Burgruine (Rosenburg); sie ist umgeben von vielen Waldflächen und bietet Raum für Ruhe und Erholung. Schöne Wanderwege sowie ein im Grünen gelegener Campingplatz runden das Angebot ab.

 

Geschichte von Argenschwang 

Der Ort wurde 1127 erstmals urkundlich mit seiner früheren, bis ins 16. Jahrhundert gebräuchlichen Ortsbezeichnung „Hausen“, als Ausstattungsgut für das Kloster Sponheim erwähnt. Nach einer Überlieferung des Trithemius erwarb im Jahr 1195 Abt Baldemar von Sponheim das Dorf Hausen von den Ortsherren, den Grafen von Sponheim für 2000 Pfund Heller. Im Jahre 1332 verpfändete Graf Johann von Sponheim die Burg mit dem Thal darunter (also mit dem Ort) an die Ritter von Ariswanke. Diese Ritter waren Dienstmannen der Grafen von Sponheim. Der Name Argenschwang besteht aus dem althochdeutschen Grundwort „wang“, was Feld, Wiesen, Weiden bedeutet. Das althochdeutsche Bestimmungswort „arin“ könnte Adler bedeuten oder aber eine Kurzform der Vollnamen wie Arinbald oder Arinfried sein. Es könnte somit also der Ortsname Argenschwang als kleiner Weidehof auf den Wiesen des Arin entstanden sein.  

ehemalige Synagoge

Die ehemalige Synagoge von Argenschwang

 

Bei der ehemaligen Synagoge in Argenschwang handelt es sich um ein über 300 Jahre altes zweigeschossiges Fachwerk-Giebelhaus mit Rechteckfenstern und Obergeschoss. Dieses Gebäude wurde von der jüdischen Gemeinde im 18. Jahrhundert gekauft,

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Das Wappen

Wappen der Gemeinde Argenschwang

 

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