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Evangelische Kirchengemeinde Gebroth - Winterburg

Zur Gemeinde gehören die Ortschaften
Allenfeld, Argenschwang, Dalberg, Daubach, Entenpfuhl, Eckweiler, Gebroth, Ippenschied, Münchwald, Rehbach, Spabrücken, Spall, Winterbach und Winterburg.

Pfarrerin Astrid Peekhaus, Synodalassessorin des evangelischen Kirchenkreises An Nahe und Glan
Lindenstr. 8
55595 Gebroth
Tel.: 06756/237
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kirche in ArgenschwangKirche Argenschwang n

Seit dem 17. Jahrhundert fanden in Argenschwang, einem Filial der evangelischen Gemeinde Gebroth, Gottesdienste bei Kasualien und zu hohen Feiertagen statt. Als Gottesdienststätte diente die Argenschwanger Burgkapelle, die jedoch Ende des 18. Jahrhunderts zerstört wurde.
Erst mit Fertigstellung des Kirchenneubaus, für den der Kreuznacher Stadtbaumeister Carl Wilhelm Hartmann die Pläne entwarf, kam es 1882 wieder zur Einrichtung von regelmäßigen Gottesdiensten.
Die Gründung einer selbständigen Gemeinde Argenschwang erfolgte jedoch nicht.
Für die neue Kirche Argenschwang entwarf Carl Wilhelm Hartmann eine einfache Saalkirche auf nahezu quadratischem Grundriss. An der östlichen Gebäudeseite fand sich ein eingezogener Rechteckchor mit eigener Dachausbildung. Die gegenüberliegende Westseite schloss ein ebenfalls eingezogener Baukörper ab. Dieser nahm, in das Hauptdach integriert, den Windfang und eine kleine Vorhalle mit der Emporentreppe auf. Ein ausgebildeter Glockenturm fehlte. Seine Funktion übernahm ein diagonal aufgesetzter Dachturm an der Westseite der Kirche. Das aufgehende Mauerwerk bestand aus unverputzten Bruch- und Hausteinen. Stilistisch zeigte der Kirchenneubau in den Einzelformen neogotische Elemente. Der Sakristeieinbau an der südlichen Chorseite ist jüngeren Datums.
Im Innern der Kirche führte ein Mittelgang aus der Vorhalle auf den Altar im Chorraum zu. Die achteckige neogotische Kanzel stand an der nordöstlichen Seite des Triumphbogens. Das Gemeindegestühl aus geraden Querbänken ordnete sich rechts und links des Mittelganges an und reichte bis zu den Außenwänden.
Weitere Sitzplätze nahm eine Querempore an der Westseite des Gebäudes auf, die auch Raum für die Aufstellung einer Kleinorgel bot.
Die Außenarchitektur der evangelischen Kirche Argenschwang repräsentiert noch heute, nach einer umfangreichen Sanierung, weitestgehend den Ursprungszustand.
Trotz einer Reihe von Renovierungen blieb im Innern der Kirche die Raumkonzeption der Erbauungszeit erhalten.

Im Inneren befindet sich eine Orgel aus dem Jahr 1885 der Gebrüder Oberlinger aus Windesheim.
Die Glocken stammen aus dem Jahr 1883 und wurden von der Glockengießerei Klaren in Bonn gegossen.

Nr. 81 Evangelische Kirche Argenschwang
Kreis: Bad Kreuznach
Kirchengemeinde: Evangelische Kirchengemeinde Gebroth-Winterburg
Kirchenkreis: An Nahe und Glan
Baubeginn: 1880
Einweihung: 31. Oktober 1882
Architekt: Carl Wilhelm Hartmann, (Bad) Kreuznach
Platzzahl: 110
AdEKiR, 5-Ortsakten Gebroth(-Argenschwang): 14 (Bauten), Bd.1 Argenschwang (1878-1959),
Bd.2 (1959-1971), Beiakte Provinzialkirchliches Bauamt Bd.1 (undatiert): Revisionsbericht ohne
Datum (um 1920); Archiv der Evangelischen Gemeinde Gebroth-Winterburg (Bestand Gebroth-
Argenschwang), Depositum im Archiv des Kirchenkreises An Nahe und Glan, Bad Kreuznach:
IV.3. Kirche zu Argenschwang.
PKS Sobernheim (1881), S. 10, (1883), S. 10; KA 23 (1882), S. 92.
Rk I, S. 561 - 562; We/Ma, S. 54, S. 147.
Clemen, Paul (Hg.): Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Bd. 18.I: Die Kunstdenkmäler des
Kreises Kreuznach. Düsseldorf 1935, S. 50 - 51.

Quelle: 
Werner Franzen: Gottesdienststätten im Wandel. Evangelischer Kirchenbau im Rheinland 1860-1914. 2 Bde.Düsseldorf 2004