Argenschwang 

Im Naturpark Soonwald Nahe

Veranstaltungen

18 Dez 2017
Weihnachtsfeier Feuerwehr
27 Dez 2017 - 27 Dez 2017
Bündelchestag
07 Jan 2018 - 07 Jan 2018
Neujahrsempfang
13 Jan 2018 - 13 Jan 2018
Weihnachtsbäume einsammeln
20 Jan 2018 - 20 Jan 2018
Frühstück mit Frau Karsch

OB Mitteilungen

Neujahrsempfang 07.01.18

der Empfang findet am Sonntag, den 07.01.2018 ab 14.00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus statt.

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Vertretung des OB

In der Zeit vom 28.12.2017 bis 03.01.2018 werde ich von Michael Schlapp vertreten.

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Danke 2017 !

Ich bedanke mich bei allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern,

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Adventstreffen 2017

Ich bedanke mich bei allen die so zahlreich das diesjährige Adventstreffen besucht haben.

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Nachrichten

Liesel Schlapp 90 Jahre

Zum 90. Geburtstag von Liesel Schlapp gratulierten Bürgermeister und Verbandsbürgermeister.

Freifunk Soonwald

Argenschwang macht mit beim Freifunk Soonwald
Ein erster Hotspot wurde in der Mozartstraße 5 durch Fam. Jung in Betrieb genommen.
Weitere (1x Schwimmbad u. 1x Dorfgemeinschaftshaus sollen folgen.

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Evangelische Kirchengemeinde Gebroth - Winterburg

Zur Gemeinde gehören die Ortschaften
Allenfeld, Argenschwang, Dalberg, Daubach, Entenpfuhl, Eckweiler, Gebroth, Ippenschied, Münchwald, Rehbach, Spabrücken, Spall, Winterbach und Winterburg.

Homepage:  www.gebroth-winterburg.de

Pfarrerin Astrid Peekhaus, Synodalassessorin des evangelischen Kirchenkreises An Nahe und Glan
Lindenstr. 8
55595 Gebroth
Tel.: 06756/237
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kirche in Argenschwang

Seit dem 17. Jahrhundert fanden in Argenschwang, einem Filial der evangelischen Gemeinde Gebroth, Gottesdienste bei Kasualien und zu hohen Feiertagen statt. Als Kirche Argenschwang nGottesdienststätte diente die Argenschwanger Burgkapelle, die jedoch Ende des 18. Jahrhunderts zerstört wurde.
Erst mit Fertigstellung des Kirchenneubaus, für den der Kreuznacher Stadtbaumeister Carl Wilhelm Hartmann die Pläne entwarf, kam es 1882 wieder zur Einrichtung von regelmäßigen Gottesdiensten.
Die Gründung einer selbständigen Gemeinde Argenschwang erfolgte jedoch nicht.
Für die neue Kirche Argenschwang entwarf Carl Wilhelm Hartmann eine einfache Saalkirche auf nahezu quadratischem Grundriss. An der östlichen Gebäudeseite fand sich ein eingezogener Rechteckchor mit eigener Dachausbildung. Die gegenüberliegende Westseite schloss ein ebenfalls eingezogener Baukörper ab. Dieser nahm, in das Hauptdach integriert, den Windfang und eine kleine Vorhalle mit der Emporentreppe auf. Ein ausgebildeter Glockenturm fehlte. Seine Funktion übernahm ein diagonal aufgesetzter Dachturm an der Westseite der Kirche. Das aufgehende Mauerwerk bestand aus unverputzten Bruch- und Hausteinen. Stilistisch zeigte der Kirchenneubau in den Einzelformen neogotische Elemente. Der Sakristeieinbau an der südlichen Chorseite ist jüngeren Datums.
Im Innern der Kirche führte ein Mittelgang aus der Vorhalle auf den Altar im Chorraum zu. Die achteckige neogotische Kanzel stand an der nordöstlichen Seite des Triumphbogens. Das Gemeindegestühl aus geraden Querbänken ordnete sich rechts und links des Mittelganges an und reichte bis zu den Außenwänden.
Weitere Sitzplätze nahm eine Querempore an der Westseite des Gebäudes auf, die auch Raum für die Aufstellung einer Kleinorgel bot.
Die Außenarchitektur der evangelischen Kirche Argenschwang repräsentiert noch heute, nach einer umfangreichen Sanierung, weitestgehend den Ursprungszustand.
Trotz einer Reihe von Renovierungen blieb im Innern der Kirche die Raumkonzeption der Erbauungszeit erhalten.

Im Inneren befindet sich eine Orgel aus dem Jahr 1885 der Gebrüder Oberlinger aus Windesheim.
Die Glocken stammen aus dem Jahr 1883 und wurden von der Glockengießerei Klaren in Bonn gegossen.

Nr. 81 Evangelische Kirche Argenschwang
Kreis: Bad Kreuznach
Kirchengemeinde: Evangelische Kirchengemeinde Gebroth-Winterburg
Kirchenkreis: An Nahe und Glan
Baubeginn: 1880
Einweihung: 31. Oktober 1882
Architekt: Carl Wilhelm Hartmann, (Bad) Kreuznach
Platzzahl: 110
AdEKiR, 5-Ortsakten Gebroth(-Argenschwang): 14 (Bauten), Bd.1 Argenschwang (1878-1959),
Bd.2 (1959-1971), Beiakte Provinzialkirchliches Bauamt Bd.1 (undatiert): Revisionsbericht ohne
Datum (um 1920); Archiv der Evangelischen Gemeinde Gebroth-Winterburg (Bestand Gebroth-
Argenschwang), Depositum im Archiv des Kirchenkreises An Nahe und Glan, Bad Kreuznach:
IV.3. Kirche zu Argenschwang.
PKS Sobernheim (1881), S. 10, (1883), S. 10; KA 23 (1882), S. 92.
Rk I, S. 561 - 562; We/Ma, S. 54, S. 147.
Clemen, Paul (Hg.): Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Bd. 18.I: Die Kunstdenkmäler des
Kreises Kreuznach. Düsseldorf 1935, S. 50 - 51.

Quelle: 
Werner Franzen: Gottesdienststätten im Wandel. Evangelischer Kirchenbau im Rheinland 1860-1914. 2 Bde.Düsseldorf 2004