Argenschwang 

Im Naturpark Soonwald Nahe

ARGENSCHWANG - (rko). Das Ehrenamt stand im Mittelpunkt des Neujahrsempfanges der Gemeinde im ehemaligen Kindergarten.


Bürgermeister Bernd Metzler dankte all jenen, die sich engagieren.
„Es werden aber leider immer weniger, die dazu bereit sind“, bedauerte er.

Eine Person denkt aber anders: Ingrid Beschke.Bescke Ingrid Die ehemalige Presbyterin der evangelischen Kirchengemeinde Gebroth-Winterburg, dort ist sie noch im Besuchsdienstkreis tätig, engagiert sich seit vielen Jahren im ambulanten Hospizdienst. Für den Förderverein des christlich ambulanten Hospizdienstes an der Nahe dankte ihr die Vorsitzende Barbara Hallermann. In ihrer Laudatio ging Hallermann auf den Hospizdienst allgemein ein. Hallermann lobte Beschke, die sich zur Verfügung stelle, Menschen zu begleiten, die ihren Koffer für die letzte Reise gepackt haben, getreu dem Leitspruch des Hospizdienstes „Leben braucht Liebe – sterben auch!“.

Als kleines Symbol überreichte Hallermann Beschke, die von der Ehrung völlig überrascht wurde, die Blumen der Liebe, fest zu einem Strauß zusammengebunden, „der für deine unzählbaren Begleitungen stehen soll“. Auch Ortsbürgermeister Bernd Metzler, er ist Beschkes Bruder, hatte Blumen parat. Ihm überließ Hallermann für ein Jahr eine Spendendose für den Hospizdienst. Beim Neujahrsempfang wanderten einige Scheinchen bereits in die Dose.

Allgemeine Zeitung 17.01.2017; Von Reinhard Koch